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Einkaufsfinanzierung

 

Einkaufsfinanzierung

Wareneinkaufsfinanzierung oder auch Finetradiung genannt

Der Lieferant möchte sein Geld am liebsten direkt nach Lieferung, da er seine Produkte vorfinanzieren muss. 

  • Der Einkaufsfinanzierer bezahlt den Lieferanten direkt nach Lieferung, Banklinien werden sofort entlastet.
  • Bankkosten im Schnitt zwischen 7,75% und 14,40% p.a. In der Regel müssen Bürgschaften und Sicherheiten gestellt werden. 
  • Einkaufsfinanzierer sind einfacher, besser & günstiger als die Hausbank. 
  • Der Abnehmer möchte ein Zahlungsziel in Anspruch nehmen, da er seine Wareneinkäufe vorfinanzieren muss. 
  • Einkaufsfinanzierer geben Abnehmer 120 Zahlungsziel. Banklinien müssen erst gar nicht belastet werden. 

Die Einkaufsfinanzierung (genauer: Wareneinkaufsfinanzierung), oftmals auch Finetrading genannt, bietet eine dauerhafte Alternative zu den bestehenden Kontokorrentrahmen der Banken und Sparkassen.

In Deutschland haben sich mittlerweile eine Vielzahl von Einkaufsfinanzierern etabliert - i. d. R. spezielle und bankenunabhängige Anbieter für Lösungen der alternativen und bankenunabhängigen Finanzierung. 

Wann macht Einkaufsfinanzierung Sinn?

  • Finanzierung von Wachstumsphasen
  • Überbrückung von Kapitalbindung
  • Ergänzung von Kreditlinien
  • Erhöhung der Liquidität
  • Ausgleich von Saisonspitzen
  • Verbesserung von Einkaufskonditionen

Zielsetzung einer solchen Zusammenarbeit mit einem Einkaufsfinanzierer:

  • Höhere Liqudität durch längere Zahlungsziele

Ihr Unternehmen befindet sich in einer Wachstumsphase oder Ihr Lieferant bietet Ihnen nur sehr kurze Zahlungsziele an? Dann ist die Einkaufsfinanzierung sicherlich ein Thema, über das Sie nachdenken sollten.

Weitere und ausführliche Informationen zum Thema Einkaufsfinanzierung finden Sie auf unserer HRP-Webseite Einkaufsfinanzierung.

Wie geht Einkaufsfinanzierung - Zielsetzung

Einkaufsfinanzierung ist ein bankenunabhängiges Finanzierungsinstrument, das hervorragend in unsere Zeit passt: es macht Unternehmen flexibler und reaktionsschneller. Während traditionelle Hausbanken bei der Finanzierung von Umlaufvermögen eher zurückhaltend agieren, bietet Einkaufsfinanzierung für diese Herausforderung die Lösung: Einkaufsfinanzierung als eine innovative Alternative, die die Vorfinanzierung von Waren, Importen und Konsignationslagern ermöglicht.

Wie geht Einkaufsfinanzierung?
In der Abwicklung des Wareneinkaufs tritt der Waren-Einkaufsfinanzierer als Händler zwischen Lieferant und Käufer auf. Der Waren-Einkaufsfinanzierer kauft die Bestellung auf Geheiß des Kunden vom Lieferanten und bezahlt diesen direkt. Die Ware wird zugleich an den Kunden weitergegeben, der für die endgültige Begleichung der Rechnung an den Waren-Einkaufsfinanzierer nun bis zu 120 Tage Zeit hat.

Wann macht Einkaufsfinanzierung Sinn?

  • Finanzierung von Wachstumsphasen
  • Überbrückung von Kapitalbindung
  • Ergänzung von Kreditlinien
  • Erhöhung der Liquidität
  • Ausgleich von Saisonspitzen
  • Verbesserung von Einkaufskonditionen

Kosten der Einkaufsfinanzierung
Die Kosten für den Einsatz von Einkaufsfinanzierung richten sich nach:

  • Höhe des Skontos
  • Art der Ware
  • jährlichem Einkaufsvolumen
  • der Bonität des Unternehmens
  • der Bestellhäufigkeit
  • und der tatsächlichen Nutzungsdauer

Die tatsächlichen Kosten steuern Sie als Kunde durch den Zeitpunkt der Rückzahlung selbst – je kürzer die Laufzeit, desto geringer die Kosten. In Abhängigkeit dieser Faktoren stellen wir unseren Kunden ein persönliches Angebot zusammen.

Zielsetzung von Einkaufsfinanzierung?

Sie gewinnen Zeit!
Sie können Ihre Waren genau dann bestellen, wann sie produzieren wollen und bezahlen Ihre Bestellung, wenn Sie am Markt Umsatz generiert haben. So können Sie schnell und unkompliziert auf Marktsituationen reagieren.

Sie erhöhen Ihre Liquidität!
Sie entlasten Ihre liquiden Mittel durch gezielte Einkäufe und nutzen diese Zeit, bevor diese Lieferungen zu bezahlen sind. So stabilisieren Sie Ihren Kassenbestand, ohne die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zu erhöhen. Der beste Einsatz für die gewonnene Liquidität? Innovation und Wachstum!

Sie sind flexibler!
Sie entscheiden unternehmerisch, wann und wie viel sie einkaufen – unabhängig von Ihrer Bank und der Marktlage, in der Sie sich gerade befinden. Mit Finetrading kann die finanzielle Belastung in Spitzenzeiten auf bis zu vier Monate verteilt werden. So werden nur die benötigten Volumina geordert sowie der Ihr Wareneinkauf und Ihre Produktionszyklen effizienter gestaltet.

Sie sind ein starker Partner!
Mit Einkaufsfinanzierung können alle positiven Effekte des Skontos genutzt werden. Die Lieferanten verbuchen einen schnellen Zahlungseingang – ein Plus für die Lieferantenbeziehung, das Image und Ihre Verhandlungsposition.

Sie werden fit für das Rating!
Sie verringern durch den Einsatz von Einkaufsfinanzierung Ihren Verschuldungsgrad und festigen so Ihre Position für anstehende Bankgespräche.

Weitere und ausführlichere Informationen zum Thema Einkaufsfinanzierung / Finetrading finden Sie auf der HRP-Webseite - Einkaufsfinanzierung.