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GDV - Schwache Konjunktur: Zahlungsausfälle 2019 drastisch gestiegen

Erstellt von Detlef Heydt | |   HRP

Die Konjunkturschwäche in Deutschland schlägt zunehmend auf die Zahlungsmoral durch. Die Versicherer registrieren einen deutlichen Anstieg der Zahlungsausfälle.

Deutsche Unternehmen sind 2019 mit deutlich höheren Zahlungsausfällen konfrontiert als in den Vorjahren. Nach einer Hochrechnung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) müssen die Warenkredit- und Kautionsversicherer im laufenden Jahr für Schäden in Höhe von fast 900 Millionen Euro geradestehen – das entspricht einer Steigerung von über 60 Prozent.

„Der Welthandel stagniert, das Wachstum in Deutschland schwächelt und die Zahlungsmoral sinkt“, sagte der Vorsitzende der Kommission Kreditversicherung im GDV, Thomas Langen, am Donnerstag in Frankfurt/Main. Infolge der wirtschaftlichen Probleme könnten viele Firmen ihre Rechnungen nur noch verspätet zahlen – oder gar nicht mehr. „Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr erstmals seit der Finanzkrise wieder anwachsen“, so Langen.
Automobilindustrie als Motor des Abschwungs

Hohe Risiken sehen die Kreditversicherer insbesondere in der Automobilindustrie. Der Strukturwandel erfordert hohe Investitionen, während gleichzeitig der weltweite Absatz sinkt. Das führe zu einem immensen Druck auf die ganze Wertschöpfungskette, so Langen: „Die Automobilwirtschaft hat sich vom Zugpferd der deutschen Wirtschaft zum Motor des Abschwungs entwickelt. Wir sehen harte Sparprogramme, Kurzarbeit, Standortschließungen und Insolvenzen. Das wirkt sich auch negativ auf Branchen aus, die eng mit der Automobilindustrie verflochten sind, etwa Chemie, Metall oder Maschinen- und Anlagenbau.“

International leidet die deutsche Exportwirtschaft unter einem synchronen Abschwung der Weltwirtschaft. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds hat sich das Wachstum in 90 Prozent aller Staaten verlangsamt. „Gleichzeitig gehen weltweit die Mittel und Möglichkeiten aus, die gedrosselte Konjunktur wieder anzukurbeln. Die Notenbanken haben die Zinsen bereits auf Null und weniger gesenkt. Und die hohe Verschuldung vieler Staaten lässt neue, mit noch mehr Schulden finanzierte Konjunkturprogramme nicht zu“, sagte Langen.

Deckungsvolumen steigt auf fast 500 Milliarden Euro

In dem aktuell schwachen wirtschaftlichen Umfeld decken die deutschen Kreditversicherer 2019 mit 495 Milliarden Euro höhere Ausfallrisiken als je zuvor (+2 Prozent). Zum Deckungsvolumen der Warenkreditversicherung (430 Milliarden Euro) kommen weitere 65 Milliarden Euro aus Kautionsversicherungen, mit denen die Versicherer Bürgschaften und Garantien zur Verfügung stellen.

Siehe auch:
https://www.gdv.de/de/themen/news/schwache-konjunktur--zahlungsausfaelle-2019-drastisch-gestiegen-53096


Originalmeldung:
05.12.2019 - Medieninformation
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV
Wilhelmstraße 43 / 43G
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Fax: 030-2020 6000
E-Mail: berlin@gdv.de

Die NEWS werden redaktionell bearbeitet von:

Detlef Heydt

Fach- und  Spezialmakler für Kreditversicherung, Factoring, Einkaufsfinanzierung, Auftragsfinanzierung und Beteiligungskapital für den Mittelstand. 

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