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IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten im zweiten Quartal auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten

|   HRP-brandaktuell

Deutschlands Unternehmen gehen immer häufiger pleite: Von April bis Juni gab es laut dem Leibniz-Wirtschaftsinstitut in Halle so viele Insolvenzen wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Eine Besserung ist demnach nicht in Sicht.

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juni erneut an. Im zweiten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 21 Jahren nicht mehr. Der Anstieg erfasst nahezu alle großen Branchen.

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt laut IWH-Insolvenztrend im Juni bei 1 702 (vgl. Abbildung 1). Das sind 12% mehr als im Mai, 20% mehr als im Juni 2025 und 80% mehr als in einem durchschnittlichen Juni der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie. Außergewöhnlich hohe Werte gab es im Juni in Nordrhein-Westfalen und Hessen.

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