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Riesiger Betrugsfall mit Hilfe von Factoring
Seit Wochen beschäftigt sich die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mit einem Betrugsfall bei Henkel.
Hintergrund ist, dass ein für Sponsoring-Aktivitäten zuständiger Henkel-Mitarbeiter und seine Komplizen nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit Hilfe falscher Rechnungen einen Schaden von rund 45 Millionen Euro verursacht haben soll.
Es wurden Scheinrechnungen auf gestohlenem Henkel-Briefpapier ausgestellt und an Factoringgesellschaften verkauft.
Ein für Sponsoring-Aktivitäten zuständiger Henkel-Mitarbeiter und seine Komplizen sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit Hilfe falscher Rechnungen einen Schaden von rund 45 Millionen Euro verursacht haben, indem sie Scheinrechnungen auf gestohlenem Henkel-Briefpapier ausstellten und an Factoringgesellschaften verkauften.
Die aktuelle Betrugsaffäre soll bei Henkel keinen finanziellen Schaden verursacht haben. Geld sei bei Henkel nicht abgeflossen. Geschädigt seien die Factoringgesellschaft(-en), die die eingereichten Forderungen angekauft hätten.
Da Factoringgesellschaften i.d.R. zwischen 80-90 % der Forderungen ankaufen, wäre der Schaden für die betreffenden Gesellschaften enorm.
Wir haben bisher aus der Branche noch keine Informationen, wer die „angeblichen Henkelforderungen“ angekauft haben soll.
Sobald wir hierzu etwas erfahren, werden wir Sie informieren.

