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GDV | Schaden- und Unfallversicherer auch in der Krise stabil
Auszug aus Pressekolloquium 11.2010
Deutsche Versicherer mit guten Zahlen: Beitragseinnahmen stiegen um mehr als 4 Prozent auf 171,3 Milliarden Euro
Die deutschen Versicherer bleiben auf Wachstumskurs und steigerten im vergangenen Jahr ihre Prämieneinnahmen. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nahmen die Beitragseinnahmen seiner 468 Mitgliedsunternehmen im Jahr 2009 um 4,1 Prozent auf 171,3 Milliarden Euro zu 2008 belief sich das Beitragsplus auf 1 Prozent. Zu diesem positiven Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 trugen vor allem die Lebensversicherer (plus 7,1 Prozent) und die privaten Krankenversicherer (plus 3,8 Prozent) bei. Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben ihre Beitragseinnahmen auf Vorjahresniveau stabilisiert. „Vor dem Hintergrund der Finanzkrise bin ich mit der Stabilität unserer Geschäftsentwicklung mehr als zufrieden“, sagt der GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen am Donnerstag in Berlin.
Auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2010 zeigt sich Hoenen zuversichtlich: „Ich erwarte für die Versicherungswirtschaft im laufenden Jahr stabile, wenn nicht sogar leicht wachsende Beitragseinnahmen und somit ein im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbranchen wieder erfreuliches Geschäftsergebnis.“ So steht den negativen Auswirkungen der Banken- und Wirtschaftskrise auf die gewerblichen und industriellen Zweige der Schaden- und Unfallversicherung eine stabile Entwicklung im Bereich der privaten Haushalte gegenüber. In der Kraftfahrtversicherung sind nach Hoenens Worten erste Anzeichen für eine Trendwende in der Prämienentwicklung erkennbar. Für die Krankenversicherung zeichne sich ein leichtes Wachstum ab, in der Lebensversicherung könne das Beitragsniveau in diesem Jahr stabil bleiben.
Für die Schaden- und Unfallversicherer hat sich das Geschäftsergebnis 2009 leicht eingetrübt, nachdem es im Jahr zuvor noch eine Ergebnisverbesserung erzielt hatte. So hat sich die Schaden-Kosten-Quote nach Abwicklung, also die Combined Ratio, für das Jahr 2009 von 94,8 auf 97 Prozent verschlechtert.

