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News-Archiv

20.07.2009 16:57 Alter: 3 Monate

Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Juli 2009

Nach den kräftigen Rückgängen des Bruttoinlandsprodukts im Winterhalbjahr zeigen sich vermehrt Anzeichen für eine Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere belebte sich die Bestelltätigkeit in der Industrie.

Die Aussichten für die Industrieproduktion haben sich damit spürbar verbessert. Vieles spricht daher dafür, dass sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im zweiten Quartal dieses Jahres stabilisiert haben könnte. Im Inland machen sich zunehmend die Impulse der Konjunkturpakete bemerkbar.

Der private Konsum, der maßgeblich davon profitiert, dürfte weiterhin stützend wirken. Begünstigt wird die Konsumbereitschaft der Verbraucher durch das ruhige Preisklima und den bislang auch im europäischen Vergleich moderaten Abschwung am Arbeitsmarkt. Die Belastungen durch den Arbeitsmarkt dürften in den kommenden Monaten aber zunehmen.

Die außenwirtschaftlichen Perspektiven scheinen sich weiter aufzuhellen. Die Anzeichen für eine allmähliche Stabilisierung der Weltwirtschaft sind gestiegen. So haben sich verschiedene vorlaufende internationale Konjunkturindikatoren teilweise bereits mehrere Monate in Folge verbessert.

Bei der deutschen Industrie hat sich dies in einer deutlichen Belebung der Auslandsbestellungen niedergeschlagen. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten. Ein wichtiger Einflussfaktor für den weiteren Konjunkturverlauf ist die Lage an den internationalen Finanzmärkten. Die Situation hat sich angesichts der anhaltend massiven Stützungsmaßnahmen zwar beruhigt. Viele Probleme bestehen aber weiter fort. Die konjunkturellen Risiken bleiben daher hoch.

Das Produzierende Gewerbe hat sich zuletzt stabilisiert. Die Gesamterzeugung nahm im Mai preis- und saisonbereinigt um 3,7 % zu.

· Während sich die Bauproduktion zuletzt um 3,2 % abschwächte, kam es in der

· Industrie zu einem ausgesprochen kräftigen Anstieg um 5,1 %.

· Die stärksten Beiträge lieferten hier die Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern (+8,3 % bzw.


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