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Coface | Mit 200 Millionen Euro Kunden unterstützt - 139 Milliarden Euro Risiken übernommen
Trotz der schweren Wirtschaftskrise hat Coface Deutschland 2009 mit einem Plus abgeschlossen. Unter dem Strich standen vor Steuern 14,8 Millionen Euro und netto 13,3 Millionen Euro am Ende eines Jahres, das Unternehmen in nahezu allen Ländern und Branchen schwer gebeutelt hat. 2008 hatte Coface Deutschland vor Steuern 33,5 Millionen und als Jahresüberschuss 16,9 Millionen Euro ausgewiesen. Den Umsatz steigerte der Mainzer Forderungsspezialist um 8,8 Prozent auf 401,6 Millionen Euro. Bei der Coface Holding in Paris, zu der Coface Deutschland gehört, summierten sich die hohen Schadenleistungen aus der Kreditversicherung vieler Länder zu einem operativen Minus in Höhe von 249 Millionen Euro. Das Nettoergebnis war mit 163 Millionen im Minus. 2008 hatte Coface 43 Millionen Euro operativen und 41 Millionen Euro Netto-Gewinn erzielt. Im ersten Quartal 2010 drehte die Gewinnsituation wieder ins Plus. Für alle Gesellschaften weltweit konsolidiert, wies Coface nach dem ersten Quartal wieder 24 Millionen Euro operativen und 15 Millionen Euro Netto-Gewinn aus. Alle Coface-Gesellschaften zusammen machten 2009 einen Umsatz von 1,563 Milliarden Euro, 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch Coface Deutschland hat 2009 viel Geld zuschießen müssen. Über 200 Millionen Euro zahlte das Unternehmen an die Kunden aus der Kreditversicherung aus, mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr (94 Millionen). „Wir reden hier von einer Summe, die wir nicht in den Sand gesetzt, sondern mit der wir unsere Kunden in der Krise begleitet haben“, verdeutlichte Vorstandsvorsitzender Franz J. Michel. Mit einer Kreditversicherung können sich Unternehmen gegen das Risiko absichern, dass ihre Kunden nicht bezahlen. Die Nachfrage nach Lösungen im Forderungsmanagement insgesamt zog in der Krise stark an.

