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Bürgel - Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009
Anstieg bei den Privatinsolvenzen – vor allem jüngere Bundesbürger sind gefährdet
Im 1. Halbjahr 2009 meldeten insgesamt 61.517 Bundesbürger Privatinsolvenz an – allein im 2. Quartal waren es 31.026 – was einen Anstieg um 1,75 Prozent im Vergleich zum Vorquartal bedeutet.
Süd-Nord-Gefälle bei Privatinsolvenzen
Die Zahl der privaten Pleiten fällt auch im 1. Halbjahr 2009 je nach Bundesland sehr unterschiedlich aus. Im Bundesdurchschnitt wurden im 1. Halbjahr 75 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner verzeichnet.
In Bremen nahmen die Verbraucher mit 139 Insolvenzen je 100.000 Einwohner am häufigsten das Insolvenzgericht in Anspruch. Neben Bremen meldeten auch die Bundesländer Niedersachsen (109 je 100.000 Einwohner), Schleswig-Holstein (108 je 100.000 Einwohner), Saarland (101 je 100.000 Einwohner) und Hamburg (99 je 100.000 Einwohner) überdurchschnittlich viele Privatinsolvenzen.
Die wenigsten Verbraucherinsolvenzen im 1. Halbjahr 2009 gab es mit 45 Pleiten je 100.000 Einwohner in Thüringen. Gut stehen auch die Verbraucher in Bayern mit 58 Fällen je 100.000 Einwohner da.
Sachsen-Anhalt mit dem stärksten Anstieg im Quartalsvergleich
Ein Vergleich der absoluten Zahlen aus den ersten beiden Quartalen 2009 (1. Quartal 2009: 30.491; 2. Quartal 2009: 31.026) zeigt folgendes Bild:
Im Saarland stiegen die Privatinsolvenzen von 457 auf 592 mit einem Zuwachs von 29,54 Prozent am stärksten an. Sachsen-Anhalt (plus 22,05 Prozent; 1. Quartal 2009: 1.025; 2. Quartal: 1.251) und Mecklenburg-Vorpommern (plus 10,41 Prozent; 1. Quartal 2009: 615; 2. Quartal 2009: 679) verzeichnen ebenfalls einen zweistelligen prozentualen Anstieg.
Auch in Thüringen (plus 8,47 Prozent; 1.Quartal 2009: 492; 2. Quartal 2009: 535) und in Berlin (plus 6,98 Prozent; 1.

