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Kautionsversicherung

Avale, Bürgschaften, Garantien, Bonds. Alternative zum Avalkredit der Bank.

Die Kautionsversicherung ist ein Sammelbegriff von Kreditversicherern für Avale und Bürgschaften. 

wie diese bei den Banken und Sparkassen genannt werden. 

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer HRP-Webseite Kautionsversicherung

Das Aval ist im Bank- und Sparkassenbereich die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen durch Kreditinstitute oder einen Kautionsversicherer im Auftrag von Bank-/Versicherungskunden im Rahmen des Kreditgeschäfts. Bei den Banken und Sparkassen spricht man in diesem Zusammenhang auch von Avalkredit bzw. Bürgschaftskredit.

Dieser "Kredit" wird den Unternehmen auf die besehenden Linien zu 100% angerechnet, was die Flexibilität beeinträchtigt, denn es gibt Bürgschaften die mehrere Jahre Laufzeit haben. 

Allgemein ist Kaution eine Sicherheitsleistung, die auch durch Versicherungen in Form von Eventualverbindlichkeiten erbracht werden kann. 

Mit HRP sind Aval-Linien bis in den zweistelligen €-Millionenbereich aller Bürgschaftsarten oder Spezialtexte weltweit darstellbar. 

Bei Großprojekten ist auch Splitting verschiedener Kautionsversicherer möglich, damit das Risiko auf mehrere Risikoträger verteilt werden kann. 

    HRP bringt A und B zusammen. Wir kennen den Markt!

    Als Fach- und Spezialmakler haben wir ständigen und engen Kontakt zu allen Anbietern einer Kautionsversicherung und können dadurch für unsere Kunden das bestmögliche an Konditionen und Bedingungen erreichen. 

    Sie wollen ein Angebot oder Ihren bestehenden Kautionsrahmen überprüft haben?

    Sprechen Sie uns an!

    Avalarten

    Grundsätzlich stehen zwei Arten von Avalkrediten zur Wahl:

    Jene auf der Basis von

    • Bürgschaften und solche, denen eine
    • Garantieerklärung zu Grunde liegt.

    Je nachdem, welchem Zweck der Avalkredit dienen soll, kann sich entweder die Bürgschaft oder die Garantie als sinnvoller erweisen. 

    Die Bürgschaft setzt eine eindeutige Forderung voraus. Sie bezieht sich mithin sozusagen punktuell auf einen ganz bestimmten Anspruch des Gläubigers. Eine Bürgschaft kann sich über maximal 30 Jahre erstrecken.

    Avalkredite auf der Basis von Bürgschaften gelten jedoch in der Regel nur innerhalb einer vereinbarten Frist. Die Garantie geht weiter als die Bürgschaft.

    Sie ist an keine bestimmte Forderung gebunden. Vielmehr verpflichtet sich der Garant, bei künftigen Zahlungsproblemen des Kreditnehmers einzustehen. Er erklärt damit letztlich seine Bereitschaft, z. B. das Risiko für künftige Schäden zu übernehmen, die zum Zeitpunkt der Abgabe der Garantieerklärung noch gar nicht absehbar waren.

    Kautionsversicherung im Vergleich zu Bankbürgschaftslinien

    In der Regel werden die Avale der Kreditversicherer sowohl national als auch international von den Auftraggebern, Bürgschaftsnehmern akzeptiert und sind somit Bankbürgschaften gleichgestellt.

    Hinsichtlich notwendiger Sicherheiten besteht der Vorteil, dass diese nur für den benötigten Bedarf - wenn erforderlich - vereinbart werden, während im Kreditgeschäft der Banken Avalkreditlinien i.d.R. auf die Gesamtverbindung/-kreditlinie angerechnet werden.

    Avale dürfen keine Laufzeiten über 5 Jahre zugrunde liegen.

    Bei einem Avalkredit übernimmt die Bank entweder eine Bürgschaft (§ 767 ff. BGB; §§ 349 ff. HGB) oder eine Garantie, dass der Kreditnehmer seiner Zahlungsverpflichtung nachkommt.

    Dabei kann es sich ebenso um Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten wie z. B. auch gegenüber dem Finanzamt handeln. Zahlt der Kreditnehmer nicht, muss die Bank, die den Avalkredit gewährte, einspringen. Insofern handelt es sich um eine so genannte Eventualverbindlichkeit. Das heißt, die Bank muss nur "eventuell" einspringen - eben, wenn der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

    Bürgschaftsarten

    Vorauszahlungs- | Anzahlungsbürgschaft
    Für Vorlaufkosten (Materialbeschaffung etc.) werden oftmals vertraglich Anzahlungen bzw. während der Abwicklung des Auftrages Abschlagszahlungen vereinbart. Als Sicherheit verlangt im Gegenzug dazu der Auftraggeber Anzahlungsbürgschaften, deren Höhe auftragsspezifisch festgelegt werden.

    Bietungsbürgschaft
    Wird benötigt bei Ausschreibungen für Bauvorhaben etc. insbesondere bei öffentlich/rechtlichen Auftraggebern. Die Höhe des Bürgschaftsbetrages liegt zwischen 1 % und ca. 5 % der Auftragssumme. Laufzeit 3-6 Monate je nach Ausschreibungsdauer.

    Vertragserfüllungsbürgschaft
    Diese wird als Sicherheit für die ordnungsgemäße Ausführung der vertraglich zu erbringenden Leistung benötigt. Die Bürgschaftssumme beträgt 5 % - 20 % des Auftragwertes. Zeitdauer in der Regel 1 - 2 Jahre.

    Gewährleistungsbürgschaft
    Für die erbrachten Lieferungen/Leistungen ist nach deren Abnahme diese Art der Bürgschaft als Sicherheit zu hinterlegen. Sie wandelt die nach VOB und BGB möglichen Sicherheitseinbehalte in Höhe von 2 % - 5 % in Liquidität um.

    Zollbürgschaft
    Sinnvoll und notwendig z. B. bei Zahlungsaufschub für Einfuhrabgaben, bei Praktizierung des Zolllagerverfahrens, im Veredlungsverkehr, Umwandlungsverkehr, vorübergehenden Verwendung oder im gemeinschaftlichen Versandverfahren. Bei Einsatz dieser Bürgschaftsart entstehen Vergünstigungen und Vorteile gegenüber den Behörden in der EU.

    Spezialbürgschaften
    Für Hersteller und Händler von Agrarprodukten sog. BLE- (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)-Bürgschaften für den Einkauf von Eisen u. Stahl (Delkrederestelle), Kauf von Branntwein (Bundesmonopolstelle) usw.

    Auslandsbürgschaften (Guarantees, Bonds, Fianzas)
    Die Kautionsversicherer übernehmen ihre Avale direkt gegenüber den ausländischen Auftraggebern (Direktes Aval). Oft werden jedoch lokale Bürgen vorgeschrieben und akzeptiert. In diesem Falle wird eine Versicherungsgesellschaft oder Bank vorgeschaltet (Indirektes Aval). Generell ist noch erwähnenswert, dass sowohl im Standard- als auch im individuellen Vertragsbereich die Höhe der einzelnen Bürgschaft und die Gesamtausnutzung einzelner Bürgschaftsarten begrenzt bzw. reglementiert sind.

    Welche Bürgschaften werden in der Regel nicht ausgestellt:

    • Avale mit einer längeren Laufzeit als 5 Jahre, Garantien (Ausnahmen auf Anfrage),
    • Rekultivierungsbürgschaften (auch hier auf Anfrage),
    • Bürgschaften gem. § 648 a (Bauhandwerkersicherungsgesetz)

    Vorteile Kautionsversicherer gegenüber Banken und Sparkassen

    In der Regel werden die Avale der Kreditversicherer sowohl national als auch international von den Auftraggebern/Bürgschaftsnehmern akzeptiert und sind somit Bankbürgschaften gleichgestellt. Im Punkt Sicherheiten besteht der Vorteil, dass diese nur für den benötigten Bedarf - wenn erforderlich - vereinbart werden, während im Kreditgeschäft der Banken Avalkreditlinien i.d.R. auf die Gesamtverbindung/-kreditlinie angerechnet werden und somit entsprechend besichert werden müssen.